- Wo der Zähler tickt -

Spannende und interessante Ausflüge mit dem Geigerzähler

Wer kennt noch frei zugängliche Gebiete in der Umwelt (uneingezäunt), wo es nachgewiesenermaßen mit mehr als 0.5uSv/h tickt? Bitte um E-Mail an die Adresse auf der Startseite!

Auf dieser Seite gibt es einige Vorschläge für Touren, wo man die Benutzung des Geigerzählers in der Natur und teilweise auch in urbanem Gebiet üben und auch die Fähigkeiten des Geräts auf die Probe stellen kann. Denn es handelt sich ausnahmslos um Quellen natürlichen Ursprungs (sofern es nicht gesondert vermerkt ist) und der Gesetzgeber ist an allen Stellen der Meinung, dass die Strahlung zumutbar sei. So gesehen kann man sich hiermit mit erträglichem Risiko vorbereiten, so dass man in einem Ernstfall nicht völlig hilflos dasteht. Unter Umständen kann man dann seinen Mitmenschen auch beistehen, die sich von den Behörden alleingelassen fühlen, so wie das in Fukushima der Fall war. Es schadet auch nichts, wenn man den Geigerzähler immer mal wieder in Gang setzt, schließlich geht man mit dem Auto auch regelmäßig zum TÜV und die Batterien im Gerät halten nicht ewig, selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist.

Externer Link zu www.google.com: Hier gibt es eine Übesicht auf einer Google Maps Karte über alle bisherigen Geiger Caching Locations

Die Locations als GPX File und die Locations als Excel File

GPX Files für GPS Geräte zu den Touren gibt es im Download-Bereich.



Versteckter Stollen bei Wittichen

Geiger-Caching: das Geocaching der besonderen Art

- Für diejenigen, die schon mal vom Geocaching gehört haben -

Das Geocaching (Schatzsuche mit einem GPS-Gerät) ist mittlerweile doch in die Jahre gekommen. Die Tatsache, dass heute jedes Smartphone mit GPS ausgestattet ist, hat das ursprünglich anspruchsvolle auf wenige Insider beschränkte Spiel deutlich verkommen lassen. Zuviele sind unterwegs, die einfach nur mal kurz den Freunden ihr cooles neues Händy demonstrieren wollen und dabei keinen Sinn für die Mühe des Owners haben. Es gilt daher oft das Motto: "Hauptsache ich hab den Cache gefunden, was nach mir kommt ist mir egal". Genauso werden zum Auslegen oft Filmdöschen einfach zwischen Baumwurzeln geklemmt oder mit einem Magneten an die Leitplanke geklebt, so dass man schnell mit tausenden von Funden protzen kann.

Mit dem Geiger-Caching ist das noch anders und wird auch hoffentlich immer anders bleiben. Aber wenn dennoch irgend wann einmal jedes Händy mit einem Gamma-Sensor ausgestattet wäre, so wäre auch ein wichtiger Schritt für den Zivilschutz getan.

Hier habe ich einmal die ersten Spielregeln zusammengeschrieben, wie das Geiger-Cachen aussehen könnte.

Diese Webseite hier dient also gleichzeitig der Veröffentlichung von Geiger-Caches und ist damit die oben genannte Sammlung von Ausflugs-Beschreibungen mit Messdaten für Leute, die gerne mit einem Geigerzähler durch die Gegend streichen und suchen ob sie nicht etwas finden, was das Gerät zum Ticken bringt. Hier werden auch gerne fremde Geiger-Caches gehostet bzw. Links zu fremden Geiger-Caches gelistet.

Liste von Ausflugszielen / Geiger-Caches




Stuttgarter Königstraße

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 46.770 E9 10.748
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 38cpm (0.357uSv/h) gemittelt über 2 min.
Datum: 29.3.13


Bericht: Die Stuttgarter Königstrasse – Eine Rennstrecke für Geigerzähler?
Externer Link zu www.youtube.com: Königstrasse Stuttgart von minimax.video
Externer Link zu www.youtube.com: Strahlenmessung auf der Stuttgarter Königstraße von Jürgen Böhringer




Stuttgarter Marktplatz

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 46.513 E9 10.704
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 41.0cpm (0.385 uSv/h) gemittelt über 2 min.
Datum: 29.3.13


Bericht: Nicht nur die Königstraße strahlt - Der radioaktive Fingerabdruck der Landeshauptstadt Stuttgart -




Schmiedestollenhalde Wittichen

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 20.198 E8 20.493
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 375.18cpm (3.53uSv/h) gemittelt über 5 min
Datum: 11.8.12

Persönliche Bewertung: Ein längerer Aufenthalt auf der Halde ist bedenklich, insbesondere das Einatmen von Stäuben und der radonhaltigen Luft bei trockenem Wetter und wenn man in den Steinen nach stark strahlenden Exemplaren oder besonderen Mineralien sucht. Die Warnungen auf der Tafel des geologischen Lehrpfades sind etwas knapp gehalten. Kleine Kinder, welche die herumliegenden Uran- und Schwermetall-haltigen Mineralien in den Mund stecken könnten, sind gefährdet.

Die Schmiedestollen-Halde ist im Altlasten Bericht des LUBW als uranhaltig erwähnt.

Bericht: Die Radioaktivität im ehemaligen Bergbaurevier Wittichen
Externer Link zu www.youtube.com: Ein Video von minimax.video




Schlossberg Steinbruch Flossenbürg

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N49 44.058 E12 20.586
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 46.50cpm (0.437uSv/h) gemittelt über 2 min.
Datum: 5.1.2013


Bericht: Messungen und Informationen zum Granit in der Stadt Flossenbürg




Grube Krunkelbach Menzenschwand

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N47 50.345 E8 02.788
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 1073 cpm (10.1uSv/h) gemittelt über 2min
Datum: 6.7.2013


Bericht: 20 Jahre später – Hinterlassenschaften des Uranabbaus im Krunkelbachtal bei Menzenschwand
Bericht, Kontrolle 1 Jahr nach dem Bericht: Strahlenschutz an der ehemaligen Krunkelbach-Urangrube
Völlig fehlende Kennzeichnung der Radioaktivität und Giftigkeit der herumliegenden Erzsteine. Die schönen Wanderwege und interessante Naturinformationen täuschen eine Ungefährlichkeit der Gegend vor.
Kleine Kinder sind hier absolut gefährdet. Man sollte weder das Wasser des Krunkelbachs noch der anderen Quellen in der Nähe der ehemaligen Grube trinken und keine Steine oder Erde in den Mund nehmen.

Warnung: Arsen- und Uranmineralien sind auch biochemisch hochgiftig.



Uranabbaugebiet in Ellweiler

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N49 37.061 E7 08.794
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 118.5 cpm (1.113uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 23.3.2013


Bericht: Das Gebiet der Uranförderung und Aufbereitung in Ellweiler




Kirchheimerstollen Müllenbach bei Baden-Baden, Ortsteil Oberbeuern

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 44.543 E8 17.473
Maximale Zählrate auf der Halde gemessen mit Gammascout: 50.5cpm (0.474uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 1.4.2013


Bericht: Der Kirchheimerstollen bei Müllenbach




Das Gebiet Schramberg

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 12.908 E8 22.734
Maximale Zählrate auf der Halde gemessen mit Gammascout: 47.5cpm (0.446uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 14.4.2013


Bericht: Das Gebiet Schramberg




Oranienburg

Owner: Jürgen Böhringer
Geo-Koordinaten: N52 44.666 E13 15.321 (Stromkasten an der Kreuzung Lehnitzstr. / Saarlandstr)
Maximal gemessene Dosisleistung: 0,62 uSv/h
Datum: 22.4.2013


Externer Link zu www.youtube.com: Video zur Radioaktivität in Oranienburg)
Weitere Stellen:
Lindenring N52 45.099 E13 14.722: 0.27 uSv/h
Südlich des Lindenrings an der Havel: N52 44.977 E13 14.688: 0.76 uSv/h





Katzenbuckel bei Eberbach im Odenwald

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N49 28.186 E9 02.715 am Seeufer
Maximale Zählrate am Seeufer gemessen mit Gammascout: 45cpm (0.432uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 9.5.2013


Bericht: Mit dem Geigerzähler am Katzenbuckel bei Eberbach im Odenwald




Kletterrevier im Quarzporphyrsteinbruch am Ölberg in Schriesheim

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N49 28.147 E8 40.701
Maximale Zählrate unterhalb der 1. Stufe gemessen mit Gammascout: 60cpm (0.559uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 2.6.2013


Bericht: Die natürliche Radioaktivität im Kletterrevier am Ölberg bei Schriesheim
Zweite umfangreichere Beschreibung
Uran-Nachweis am Quarzphorpyr des Ölberg in Schriesheim




Der Ölschiefer bei Dotternhausen und Dormettingen

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 13.299 E8 46.413
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 29cpm (0.272uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 14.7.2013


Bericht: Die Radioaktivität des Ölschiefer bei Dotternhausen und Dormettingen




Das Uranabbaugebiet bei Ronneburg

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N50 50.878 E12 10.259
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 547cpm (5.1uSv/h) gemittelt über 2min.
Datum: 11.9.2013


Bericht: Das Uranabbaugebiet Ronneburg
Externer Link zu www.youtube.com: Ein Videoclip zu der genannten Wiese zwischen Wolfersdorf und Gauern von minimax.video




Die Bleistraße in Stralsund

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N54 18.559 E13 05.141
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 0.531uSv/h
Datum: 18.9.2013



Die Hansestadt Stralsund und das radioaktive Pflaster aus Mansfelder Kupferschlacke in der Bleistraße




Das strahlende Goethe-Denkmal in Wien

Owner: gnulux
Geo-Koordinaten: N48 12.205 E13 21.967
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: tbd, Angabe Owner: 0.68uSv/h
Datum: 29.2.12



Externer Link zu www.geocaching.com: Das strahlende Denkmal (Earthcache)




Die strahlende Kapelle im Höhenpark Killesberg

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N48 48.383 E9 10.237
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 125cpm (Gammascout) 1.179uSv/h
Datum: 17.12.2013



Bericht: Uran in Stuttgarts bester Lage
Videoclip (.wmv) mit Ton: Messung mit dem Gammascout an der Kapelle (die Anzeige zeigt Werte in uSv/h)
Externer Link zu www.youtube.com: Der Gammscout Videoclip
Mit dem Szintigeigerle und dem Audio-FM Modul an der strahlenden Kapelle auf dem Killesberg. Videoclip (.wmv) mit Ton
Externer Link zu www.youtube.com: Videodokumentation von minimax.video
Hier nochmal zwei Gamma-Spektroskopie Aufnahmen des Mauerwerks, die den deutliche Urangehalt eindeutig zeigen. Man erkennt deutlich die Gammalinien der Uran-Zerfallsprodukte Pb-214 (Blei-isotop) und Bi-214 (Bismut-Isotop), welche in normalem Baumaterial nicht vorkommen.
Gamma-Spektrogramm gesamt (NaI-Detektor)
Gamma-Spektrogramm Zoom-In

und hier ganz wissenschaftlich:
georeferenzierte Messung mit dem Szintillationszähler, dargestellt auf Google Earth Karte


Viel deutlicher kann man es kaum visualisieren, wie "schön" die Kapelle doch tickt. Flächige Interpolation auf dem Scattered Dataset des Messwegs (Matlab). Man an den hellblauen Buckeln kann man sogar die vorgelagerte Friedhofsmauer des Musterfriedhofs noch erkennen. Detektor: 1" NaI-Kristall, R5070A Photomultiplier von Hamamatsu, Arduino Uno Mikrocontroller und Real Time Clock von Adafruit. GPS: Garmin Oregon450T




Lost Place - Das kontaminierte Einkaufszentrum

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N49 26.978 E8 24.626
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 137cpm (Gammascout) 1.287uSv/h
Datum: 7.1.2014



Bericht: Lost Place - Das kontaminierte Einkaufzentrum



Der Wismut-Teich in Steinach

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N50 26.660 E11 10.204
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 347cpm (Gammascout) 3.266uSv/h
Datum: 24.4.2014



Bericht: Lecker Fisch aus dem Wismutteich bei Steinach



Feengrotten in Saalfeld

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N50 38.119 E11 20.496
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 209cpm gemittelt 2min (Gammascout), Spitzenwerte deutlich höher
Datum: 24.4.2014



Bericht: Radioaktivität und Radon in den Feengrotten von Saalfeld



Die Frauentorstrasse in Weimar

Owner: Bernd Laquai
Geo-Koordinaten: N50 58.691 E11 19.740
Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 76cpm (Gammascout) 1.191uSv/h
Datum: 27.4.2014



Bericht: Kulturhistorische Radioaktivität in Weimar



Die Strassen von Dresden

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N51 03.242 E13 44.104 Theaterplatz vor der Semperoper (0.725uSv/h)



Externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=vW_BEhQxC-g

N51 02.580 E13 46.512 Stresemannplatz (0.387uSv/h)
Externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=WlsHJ2b5XYU

N51 03.017 E13 46.155 Thomaestrasse (0.785uSv/h)
Externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=FcZCRLX9XX8

N51 2.788 E13 43.580 Sternplatz in Dresden (0.513uSv/h)
Externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=xE1VMJgw3_Q

Zählrate gemessen mit selbst gebautem und selbst kalibrierten Geigerzähler mit SBM-20 Zählrohr
Datum: 1.5.2014




Schlammteich 4 in Freital-Döhlen, Wettingrund

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N51 0.133 E013 37.953
Weg vor dem eingezäunten Teich 0.299uSv/h, Nullrate in Döhlen =0.139uSv/h
Direkt vor dem Zaun an der Westseite des Teichs 2.338uSv/h


Videodoku's auf YouTube:
Externer Link zu www.youtube.com: Schlammteich 4 in Freital-Döhlen, Wettingrund
Externer Link zu www.youtube.com: Still ruht der See - am Schlammteich 4 in Freital Döhlen



Ehem. Versuchsreaktor Gottow, Heeresversuchsstelle Kummersdorf Gut (sehr schöner Lost Place)

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N52 05.515 E013 18.615
Boden des Reaktorgebäudes 2.569uSv/h
Datum 22.6.14



Im dritten Reich versuchte noch ein zweiter, etwas weniger bekannter Forscher mit dem Namen Kurt Diebner neben Heisenberg eine Kernspaltung mit Uranwürfeln in einem Versuchsreaktor hinzubekommen. In der Heeresversuchsstelle Kummersdorf Gut ließ er ein entsprechendes Reaktorgebäude aufbauen und führte Experimente durch. Das Gebäude ist heute verfallen und wird mehr und mehr von der Natur wieder eingenommen. Die Kontamination des Bodens zeugt allerdings heute noch von den Experimenten.

Ein sehr schönes Dokumentarvideo von minimax.video
Externer Link: http://youtu.be/lc9fUO6Fhy0




Majolika Karlsruhe

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N49 01.122 E8 24.076
Skulptur "Reiter" > 10µSv/h
Datum 28.6.14



Bericht: Die Kunst und die Radioaktivität auf dem Gelände der Karlsruher Majolika Manufaktur



Unterrichtsreaktor SUR-100 des IKE am Tag der Wissenschaft

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N48 44.976 E9 06.268
Maximale Zählrate auf einem Besucherplatz neben dem Reaktor: 35cpm, gemittelt 5min (Gammascout)
Datum 12.7.14




Bericht: Besuch des Siemens Unterricht Reaktors SUR-100 am Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart



Der Blössling und das Köpfle bei Bernau

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N47 47.961 E8 01.632 bzw. N47 47.614 E8 00.385
Maximale Zählrate: 60 cpm (0.563µSv/h am Köpfle, gemittelt über 2 min (Gammascout)
Datum 19.7.14




Bericht: Aussicht Top - Strahlung Top: Der Blössling bei Bernau im Südschwarzwald



Der Radonstollen im Stammelbachtal

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
Koords von Stammelbach N48 15.979 E8 19.118 (Stolleneingang nur auf Anfrage)
Maximale Zählrate: 168 cpm (1.583µSv/h im Eingangsbereich des Stollen, gemittelt über 2 min (Gammascout)
Datum 2.8.14




Bericht: Ein versteckter Radonstollen im Stammelbachtal bei Schiltach
Achtung: Beim Betreten des Stollens besteht Einsturz- bzw. Lebensgefahr!



Der Hotspot im Gsponwald des Murgtals am Walensee, Schweiz

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N47 04.250 E9 11.654
Maximale Zählrate: 707 cpm (6.651µSv/h), gemittelt über 2 min (Gammascout)
Datum 8.9.14




Bericht: Tour über die Mürtschenalp zur Murgseehütte




Der radioaktive Badestrand von L'Espiguette in der Camargue

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N43 28.697 E4 09.070
Maximale Zählrate: 162 cpm (1.526µSv/h), gemittelt über 2 min (Gammascout)
Datum 13.9.14




Bericht: Manche mögen’s heiß – Der Strand von L’Espiguette in der Camargue




Ehemalige Bergbau-Abraumhalden in Freital-Burgk

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N51 00.308 E013 40.529
Maximale Zählrate: 1026 cpm (5.833µSv/h), SBM-20 Selbstbaugerät
Datum 11.10.14




Externer Link zu www.youtube.com: Video Doku
Kurzbericht: Radioaktivitäts-Messungen in Freital-Burgk




Kontaminierter Sportplatz in Kleinnaundorf bei Dresden

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N50 59.871 E13 41.080
Maximale Zählrate: 130 cpm (1.221µSv/h), Gammascout (gemittelt über 2 min)
Datum 18.10.14




Bericht: Spielfeld für Hartgesottene




Collmberghalde Dresden Coschütz (Halde an der Heidenschanze)

Owner: minmax.video

Geo-Koordinaten:
N51 01.085 E013 40.945
Maximale Zählrate: 0.690µSv/h, Eigenbau-Gerät (SBM-20)
Datum 18.01.15




Externer Link zu www.youtube.com: Videobericht




Hauptstraße in Meerane-Waldsachsen

Owner: minmax.video

Geo-Koordinaten:
N50 50.311 E012 26.345
Maximale Zählrate: 0.267µSv/h, Eigenbau-Gerät (4xSBM-20)
Datum 22.01.15




Externer Link zu www.youtube.com: Videobericht




Marktplatz Esslingen

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N48 44.586 E9 18.334
Maximale Zählrate: 65cpm (0.610µSv/h), Gammascout (gemittelt über 2 min)
Datum 15.02.15




Bericht: Strahlende Pflastersteine vor dem Gebäude der Esslinger Zeitung - Der radioaktive Fingerabdruck der Stadt Esslingen -




Johanngeorgenstadt

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten:
N50 25.698 E12 43.880 (Frisch Glück Stolln)
Maximale Zählrate: 98cpm (0.925µSv/h), Gammascout (gemittelt über 2 min)
Datum 9.05.15




Doku: Johanngeorgenstadt - Ruiniert durch die Gier nach Uran




Atomkeller Haigerloch

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N 48 22.026 E8 48.246
Maximale Zählrate: - (2.07µSv/h), SmartLab Smart Geiger Stick
Datum 17.05.15




Externer Link zu www.youtube.com: Videobericht
Externer Link zu www.haigerloch.de: Die offizielle Seite dazu von der Stadt Haigerloch



Sorge-Settendorf

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten:
N 50 44.095 E 012 13.430
Maximale Zählrate: 628CPM (0.826µSv/h), Eigenbau-Gerät (4xSBM-20)
Datum 17.05.15




Externer Link zu www.youtube.com: Videobericht
Bericht über das erste Messfest von Hobby-Strahlenschützern in Sorge-Settendorf



Jachymov

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N50 21.575 E12 56.110

Maximale Zählrate: 3168cpm (4.4uSv/h) im Kurpark, Kontazähler 4xSBM20 gemittelt über 100 Pulse
Datum 11.7.15




Doku: Marie Curie und die (einst) strahlende Radium-Stadt Jachymov

Externer Link zu www.youtube.com: Video-Doku aus dem Kurpark von minimax.video
Externer Link zu www.youtube.com: Video-Doku Lehrpfad "Joachimsthaler Hölle" von minimax.video

Externer Link zu m.taggmanager.cz: GPS-Daten des Lehrpfads "Joachimsthaler Hölle" vom Bergbauverein Barbora



Die Halde Helbra

Owner: Andreas aus Eisleben

Geo-Koordinaten: N51 32.207 E11 29.405

Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 159cpm, 1.451uSv/h, gemittelt über 2min. (Spitzenwerte noch höher).
Datum: 10.08.2015




Doku: Die Halde von Helbra oder was nicht zu Schlackensteinen wurde
Video Clip von minimax.video: Externer Link zu www.youtube.com: https://youtu.be/25J2rYasKg4



Der Schlackensteine-Pfad an der Haldenlandschaft Hüneburg

Owner: Andreas aus Eisleben

Geo-Koordinaten: N51 31.231 E11 31.056

Maximale Dosisrate gemessen mit Gammascout: 0.719uSv/h, gemittelt über 2min.
Datum: 12.08.2015




Bilderdoku mit Radioaktivitäts-Messwerten und genauer mechanischer Beschreibung der Steine von Andreas

Hinweis: Der Schlackensteine-Pfad Hüneburg ist ein Teil des jahrzehnte-alten Bergbauwanderwegs "Haldenlandschaft Hüneburg". Allerdings ist er auch schon lange in Vergessenheit geraten und er verfällt allmählich. Das Gebiet liegt zwischen Eisleben und Wimmelburg, etwa in Höhe Ortseingang Wimmelburg, von der Straße aus gesehen links. Dort wurden an einer Stelle verschiedene Schlackesteine, die hier im Mansfelder Land hergestellt wurden, zusammengetragen.

Hier noch ein Auszug aus der archivierten Geocache Beschreibung OC4038 "Die vergessenen Schwestern" von Goonies_KC: "Der Bergbauwanderweg kann am ehemaligen Bergbaukrankenhaus in der Lutherstadt Eisleben, Kasseler Straße, an der ehemaligen Gaststätte "Hüneburg" in Wimmelburg oder an der Brücke vor Wolferode begonnen werden. Wer nur die schöne Aussicht geniessen möchte, beginnt mit dem Aufstieg zur Otto-Schächter-Halde am Kloster Wimmelburg, (Parkplatz Einkaufcenter Wimmelburg) folgt dem Schild mit der Aufschrift Haldenlandschaft "Hüneburg" (Bereich Fa KEGA), überquert die "Böse Sieben" und beginnt die Kletterpartie. Dabei geht es über die Mansfelder Schlackensteine bis hoch zum Schild Otto-Schacht III. Von dort kann sowohl nach links als auch nach rechts der Weg fortgesetzt werden."




Der Hüttengrund Helfta

Owner: Andreas aus Eisleben

Geo-Koordinaten: N51 30.216 E11 33.137

Maximale Zählrate gemessen mit Gammascout: 122cpm, 1.111uSv/h, gemittelt über 2min.
Datum: 12.08.2015




Die noch sichtbare Halde im Hüttengrund bei Helfta stammt aus dem 16. Jahrhundert. Bereits um 1508, so ist in alten Schriften zu lesen, wurde hier silberhaltiges Kupfer aus Kupferschiefererz verhüttet. Die mittelalterliche Bergbaugeschichte dort könte niemand besser dokumentieren als der Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute e.V. : Externer Link zu www.vmbh-mansfelder-land.de: Historische Doku
Von der Radioaktivität wusste man damals nichts und will man dort vermutlich auch heute noch nichts wissen (siehe auch der letzte Satz).

Andreas hat hierzu eine schöne Bilderdoku mit Messwerten gemacht, wo man sieht wie das heute ausssieht und wie die ca. 480 Jahre alte Schlacke von damls immer noch tickt.


Die Einleitstelle radioaktiver Gruben-Abwässer in die Elbe bei Thürmsdorf aus dem Wismut Uranabbaugebiet Königstein

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N50 55.728 E14 03.318

Maximale Orts-Dosisleistung gemessen mit dem Kontazähler: 0.79uSv/h, gemittelt über 100 Pulse.
Datum: 17.09.2015




Bericht: Die Einleitstelle radioaktiver Gruben-Abwässer in die Elbe bei Thürmsdorf aus dem Wismut Uranabbaugebiet Königstein

Radon-Exhalationsmessung mit Aktivkohle an der Sedimentprobe aus Thürmsdorf

Externer Link zu www.youtube.com: Video von minimax.video



Burg Windeck und Wachenburg bei Weinheim / Heidelberg

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N49 32.987 E8 41.115

Maximale Orts-Dosisleistung gemessen mit Inspector: 0.6uSv/h, gemittelt über 100 Pulse
Datum: 20.09.2015



Bericht: Wanderung mit dem Geigerzähler auf die Wachenburg und die Burg Windeck – Die natürliche Radioaktivität des Quarzporphyr von Weinheim




Quarzsteinbruch am Hennenkobel bei Bodenmais / Bayerischer Wald

Owner: Bernd P.

Geo-Koordinaten: N49 3.096 E13 10.182

Maximale Dosisrate gemessen am Stollenzugang mit SV-500 von FAG: ~6uGy/h, berechnet aus 300cpm -10cpm Nullrate
Datum: 28.09.2015



Bericht:Wanderung zum historischen Quarzsteinbruch am Hennenkobel




Uranbergbaumuseum Bad Schlema

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N50 36.011 E12 40.472

Maximale Dosisrate gemessen vor einem Pechblendebrocken 40uSv/h (Gammascout)
Datum: 25.10.2015



Bericht:Bad Schlema und das Museum für Uranbergbau
Externer Link zu www.youtube.com: Video Doku von minimax.video



Monte Scherbelino Stuttgart

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N48 45.933 E9 07.883

Maximale Dosisrate gemessen auf einem Granit-Trümmerteil 6.4uSv/h(Inspector)
Datum: 6.3.2016


"Den Opfern zum Gedenken, den Überlebenden als Mahnung", die Aussichtsplattform des Trümmerberg Monte Scherbelino

Bericht: Radioaktives Trümmer-Teil auf dem Monte Scherbelino in Stuttgart

Bericht: Kontrollmessungen am radioaktiven Trümmerteil auf dem Monte Scherbelino



Mühlbach am Hochkönig, Österreich

Owner: Hero-At

Geo-Koordinaten: N47 22.637 E13 07.664 (Bergbaumuseum)

Maximale Dosisrate: tbd
Datum: Besuch ca. 2009, Bericht vom 13.3.2016


Österreichischer Yellow Cake aus dem Rupertisstollen bei Mühlbach (1974)
Interessant ist auch die Plexiglaskonstruktion für den Strahlenschutz

Bericht: Yellow Cake aus Mühlbach in Österreich




Die Uranfabrik in Ranstad (Schweden)

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N58 18.821 E13 42.188

Maximale Dosisrate 177cpm bzw. 1.663uSv/h (Gammascout, gemittelt über 2 min)
Datum: 5.7.2016



Schon mal in einer alten Urangrube gebadet? Wer ein besonderes Urlaubsabenteuer sucht und mutig genug ist, der wird von einer schwedischen Sanierungsfirma nach Ranstad eingeladen. Dort wurde der Flutungssee einer alten Urangrube in ein "Biotop" verwandelt. Darin sei es ganz ungefährlich zu baden. Man soll sich dabei auch nicht dran stören, dass das Wasser etwas verfärbt sein kann, so die Infotafel am "Badesee". Dass es dort am Ufer auch ein wenig tickt, muss man dabei einfach hinnehmen, schließlich ist das ja nichts für die Weicheier am Stammtisch.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nicht unweit davon eine Fabrik steht, mit Hilfe derer das ansonsten sehr sozial eingestellte und umweltfreundliche Schweden schon mal an Kernwaffen gebastelt hat und dafür auch ordentlich nach Uran schürfen mußte. Einige Hinterlassenschaften sind noch immer zu sehen und so ganz genau ist auch nicht zu erkennen, was dort heute noch getrieben wird. Das Uran findet man aber noch ganz ohne Probleme in der Umgebung, eingelagert in den schwarzen Alaunschiefer. Man braucht lediglich einen Geigerzähler und einige Informationen zu der Gegend. Die sind hier beschrieben.

Bericht: Die Uran-Biotope von Ranstad oder die schwedische Art zu Sanieren



Die Absetzanlage Dänkritz II

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten: N50 46.291 E012 25.752

Maximale Dosisrate 1770cpm bzw. 3.278uSv/h (4xSBM20 Eigenbau)
Datum: 29.5.2016



Zwischen 1955 und 1958 wurden hier Rückstände der chemischen Uranerzaufbereitung aus der Aufbereitungsfabrik 38 (Objekt 101 Crossen) der SDAG Wismut eingespült.

Externer Link zu www.youtube.com: Absetzanlage Dänkritz II Videodoku von minimax.video



Der Teufelsgrund bei Königstein

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten: N50 54.993 E014 02.291

Maximale Dosisrate 1425cpm bzw. 2.639uSv/h (4xSBM20 Eigenbau)
Datum: 3.7.2016



Der Teufelsgrund befindet sich zwischen der Festung Königstein und Leupoldishain und grenzt unmittelbar an das WISMUT-Gelände, auf dem Uranbergbau betrieben wurde.

Externer Link zu www.youtube.com: Teufelsgrund Videodoku von minimax.video



Die Uranvererzungen an der A93 bei Wölsendorf

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N49 25.368 E12 10.220

Maximale Dosisrate 4081cps bzw. 11.6uSv/h (2" Szintillationszähler)
Oberflächendosis auf dem Gestein 354.9uSv/h (Gammascout, gemittelt über 2s)
Datum: 15.10.2016



Wer denkt natürliches Uran gibt es in Deutschland nur tief im Berg, der irrt. An der Autobahn A93 bei Wölsendorf gibt es an einem Hang Stellen, da glaubt man der Anzeige des Geigerzählers kaum. Hintergrund ist, dass hier Uranoxid großflächig eingebettet in der Oberfläche des Granitgesteins auftaucht. Es kommt dort zusammen mit den Flussspat-Mineralisierungen (Calciumfluorid) vor, die sich durch die radioaktive Bestrahlung über die vielen Jahre violett verfärbt haben. Die Radioaktivität des Urans hat sogar dazu geführt, dass sich das Calcium-Fluorit teilweise wieder elementar zerlegt hat und sich Fluorgas in den Gesteinsporen gesammelt hat. Zerschlägt man die violett gefärbten Flussspat-Kristalle, die im Geröll des Hangs an vielen Stellen zu finden sind, kann man den stechenden Geruch des Fluorgases sofort riechen, deswegen heisst der durch das Uran radioaktiv bestrahlte Flussspat auch Stinkspat.
Hinweis: Auf Grund der relativ hohen natürlichen Radioaktivität an der Bodenoberfläche sollte man sich vorher mit dem Strahlenschutz vertraut machen. Kinder sollte man von dieser Stelle fernhalten, auch wenn dort keine Warnhinweise zur Radioaktivität zu finden sind.

Bericht: Die Uranvererzungen an der A93 bei Wölsendorf
Externer Link zu www.youtube.com: Uranvererzungen im Wölsendorfer Flussspatrevier Videodoku von minimax.video



Das Bergbau Museum im Schloss Theuern

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N49 23.191 E11 54.667

Maximale Dosisrate an der Glasscheibe der Vitrine 5.3uSv/h (Gammascout, gemittelt über 2s)
Datum: 16.10.2016



Ob beim Besuch des Radiometrischen Seminars oder einem Besuch im Wölsendorfer Flussspatrevier, das Berbau-Museum ist immer in Besuch wert, sei es wegen detaillierter Hintergrundinfo's zum Bergbau in der Region oder der sehr schönen Mineralienexponante. Ein besonderes Schmankerl ist natürlich die Abteilung zu den Uranmineralien. Dort ist auch eine der berühmten Medaillen aus dem ersten deutschen Uran zu sehen. Und die "tickt" ganz schön.

Bericht: Das Bergbau-Museum im Schloss Theuern
Externer Link zu www.youtube.com: Strahlende Medaille im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern von minimax.video



Radioaktivität auf der A4 zwischen Chemnitz und Dresden

Owner: Minimax.video

Geo-Koordinaten: N51 3.545 E 013 26.706 (1) bzw. N51 03.445 E13 23.738 (2)

Maximale Dosisrate am Boden gemessen 0.53us/h 286cpm (1) und 0.53uSv/h 196cpm, Szintizähler 2 (gemittelt über 100 Pulse)
Datum: 4.12.2016



Wer einen laufenden Geigerzähler während der Fahrt von Chemnitz nach Dresden auf der A4 im Auto liegen hat, wird sich wundern, dass die Anzeige auf einmal Zahlen ausspuckt, die man kaum glauben kann. Selbst durch das Blech des Autos sieht man etwa einen Faktor von 3 um den die Anzeige einige Male hin und her springt. Wer wissen will, warum das so ist, dem seien diese Dokumentationen empfohlen:

Videodoku: Externer Link zu www.youtube.com: Radioaktivität auf der Autobahn? - BAB 4 zwischen Dreieck Nossen und Wilsdruff
Bericht: Radioaktivität auf der Autobahn A4 zwischen Dresden und Chemnitz



Umweltradioaktivität im ehemaligen Uranbergbau-Revier Zobes-Mechelgrün-Bergen

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N50 28.031 E12 14.831

Maximale Dosisrate am Boden gemessen 0.79us/h Kontazähler(gemittelt über 100 Pulse)
Datum: 7.5.2017



Auch im Vogtland hat die Wismut der DDR ihre Spuren hinterlassen. Die Bevölkerung hat damit zu leben gelernt und im dem Dorf Mechelgrün stehen zwei Spitzkegelhalden sogar unter Denkmalschutz. Beachtlich angesichts des tickenden Halden-Materials aus dem Uranbergbau. Aber die beiden sichtbaren Halden sind nicht die einzigen Hinterlassenschaften. Nur Manches wird erst mit Geigerzähler sichtbar.

Bericht: Messung der Umweltradioaktivität im ehemaligen Uranbergbau-Revier Zobes-Mechelgrün-Bergen



Vogtländisch-Böhmisches Mineralienzentrum Schneckenstein

Owner: minimax.video

Geo-Koordinaten: N50 25.028 E12 27.195

Maximale Dosisrate:1.764uSv/h (Eigenbau Messgerät)
Datum: 7.5.2017


Wenn man schon in der Gegend ist, gibt es in Schneckenstein neben einigen Wismut-Hinterlassenschaften auch ein schönes Mineralienmuseum zu sehen. Natürlich hat es da auch einige spannende Steinchen (Uranmineralien) im Regal. Sehr interessant auch: Das Fluoreszenz-Zimmer.

Video-Doku von minimax.video
GC5EKR9 Der strahlende See, A cache by kemwer


Die Radium-Quelle am Thierberg

Owner: Bernd Laquai

Geo-Koordinaten: N50 26.537 E12 26.455

Maximale Dosisrate am Auslaß des Quellbrunnens gemessen: 0.465uSv/h Gammascout(gemittelt über 2 Sek mit geöffnetem Fenster)
Datum: 7.5.2017


Manche Leute bezahlen viel Geld für eine Radon-Kur und brauchen noch ein Rezept dafür. Tief im Wald bei Hammerbrücke-Friedrichsgrün kann man jede Menge Radon-Wasser ganz umsonst und ohne Doktor haben.

Bericht: Die Radiumquelle am Thierberg bei Hammerbrücke-Friedrichsgrün
Video: Doku von minimax.video


Der Brunnen im Kloster Adelberg

Owner: Lutz und Knud

Geo-Koordinaten: N48 45.419 E9 35.858

Maximale Dosisrate auf der Brunnenbank gemessen 0.7uSv/h Gammascout(gemittelt über 2 Sek mit geöffnetem Fenster)
Datum: 3.6.2017


Das Kloster Adelberg in der Nähe von Schorndorf ist ein schönes Örtchen, wo man ganz romantisch heiraten kann, oder einfach nur die Stille genießen oder in einer netten Gartenwirtschaft eine Pizza verdrücken kann. Einen schönen Brunnen aus alten Zeiten gibt es dort auch, der hat es allerdings ganz schön in sich. Er ist aus einem hellgrauen Sandstein gebaut, dem Alter entsprechend sicher aus der Region, und so wie es aussieht ist er ganz schön mit Uran imprägniert. Zumindest kann seine Radioaktivität ganz gut mit den entsprechenden Graniten mithalten. Wieder mal ein illustrativer Beweis, warum man man Baustoffe auf Radionuklide prüfen sollte, vor allem auch Sandsteine, die im Mauerwerk von Häusern verbaut sind. Vom Welzheimer Wald her sind Uranvorkommen ja bekannt, aber vermutlich ist genauso der Schurwald, der geologisch ebenfalls zum Keuperbergland östlich von Stuttgart gehört, genauso betroffen. Das kann man jedenfalls aus der Überlegung, dass zum Zeitpunkt des Brunnenbaus die Steine noch regional gebrochen wurden, schließen. Legt man den Gammascout auf den Brunnenrand, zeigt die Anzeige um 0.7uSv/h, der Inspector von Seintl zeigt allerdings mit 1.2uSv/h schon deutlich mehr, da er ja ein flächiges Pancake Zählrohr hat. Eine Messung der Ortsdosisleistung ist das allerdings so nicht, aber wer die Geräte kennt, der merkt schon, dass der Sandstein als Baustoff die Vorgaben der EU-Richtlinie 112 wohl nicht ganz erfüllen würde.

Bild Gammascout
Bild Inspector